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Aktualisiert: 10. November 2025

Die besten Crosstrainer 2025

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FELIX BRANDT

hat Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Trainingslehre studiert und selbst mehrere Jahre als Personal Trainer gearbeitet. Bei uns verbindet er sein fundiertes Wissen über gelenkschonendes Ausdauertraining mit seinem Anspruch, Fitness auch für Menschen ohne Studiohintergrund zugänglich zu machen.

LENA HARTMANN

hat Sportwissenschaft und Ernährungsberatung studiert und dabei früh gemerkt, dass sie am liebsten schreibt. Beim Walking-Pad-Vergleich verbindet sie ihr Wissen über aktives Arbeiten mit ihrer Leidenschaft für alltagstaugliche Fitnessprodukte.

Wir haben 12 Crosstrainer getestet. Der beste für die meisten ist der MAXXUS CX 5.1. Er läuft nahezu lautlos, bietet eine herausragende Ergonomie mit 54 cm Schrittlänge und überzeugt selbst bei maximaler Belastung mit einem gleichmäßigen, runden Tritt. Zusätzlich lassen sich 17 Trainingsprogramme und herzfrequenzgesteuerte Einheiten per Knopfdruck abrufen.

Letztes Update: 10. November 2025

Wir überprüfen unsere Testergebnisse regelmäßig, um Sie immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Wenn Produkte nicht mehr verfügbar sind, entfernen wir diese.

Wer zu Hause trainieren möchte, ohne seine Gelenke zu belasten, kommt am Crosstrainer kaum vorbei. Das Gerät simuliert eine natürliche Laufbewegung, beansprucht dabei bis zu 85 % der Gesamtmuskulatur und schont gleichzeitig Knie, Hüfte und Rücken. Ob Fettverbrennung, Ausdauertraining oder gezieltes Herz-Kreislauf-Workout – der Crosstrainer deckt alle gängigen Fitnessziele ab.

Wir haben 12 Crosstrainer zwischen rund 150 und knapp 2.300 Euro getestet. Dabei konzentrieren wir uns auf Geräte für den Heimgebrauch mit Magnetbremssystem und elektronischer Widerstandssteuerung. Rein manuelle Modelle mit Drehknopf wurden nur dort berücksichtigt, wo sie durch besondere Qualitätsmerkmale überzeugten.

Ein zentrales Testkriterium war für uns der sogenannte Rundlauf – also die Frage, ob das Gerät am Umkehrpunkt der Bewegung ruckelt oder gleichmäßig weiterläuft. Günstige Modelle scheitern hier regelmäßig, was das Training nicht nur unangenehm, sondern auch gelenkbelastend macht. Daneben haben wir Schwungmasse, Schrittlänge, Q-Faktor, Lautstärke im Betrieb, Stabilität und Verarbeitungsqualität bewertet.

Besonders wichtig: der Q-Faktor. Er beschreibt den Abstand zwischen den Pedal-Innenkanten. Je geringer dieser Abstand, desto natürlicher und gelenkschonender die Bewegung. Günstige Modelle liegen hier bei 15–20 cm, hochwertige Geräte wie unser Testsieger bei 7 cm – ein Unterschied, den man nach einer langen Trainingseinheit deutlich in den Hüften spürt. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

TESTSIEGER

MAXXUS CX 5.1

Der MAXXUS CX 5.1 überzeugt mit einem nahezu geräuschlosen Rundlauf, herausragender Ergonomie und echter Studioqualität für den Heimbereich. Wer regelmäßig und intensiv trainieren möchte, wird hier nicht enttäuscht.

Der CX 5.1 macht bereits beim ersten Training klar, dass er aus einer anderen Liga kommt. Im Gegensatz zu günstigeren Geräten gibt es an diesem Crosstrainer kein Stocken am Umkehrpunkt, sondern ein harmonisches, ununterbrochenes elliptisches Gleiten. Verantwortlich dafür ist die 26 kg schwere Schwungmasse in Kombination mit einem elektronisch ausbalancierten Antriebssystem – das Ergebnis ist ein Lauf, der selbst bei höchstem Widerstand gleichmäßig und vibrationsarm bleibt.

Mit einer Schrittlänge von 54 cm und einem Q-Faktor von nur 7 cm ist der CX 5.1 ideal für größere Personen bis über 2,10 m – ein Wert, den günstigere Modelle schlicht nicht erreichen. Die Bluetooth-Schnittstelle erlaubt die Anbindung an Apps wie Kinomap oder Zwift, was das Training deutlich abwechslungsreicher gestaltet. 17 Trainingsprogramme sowie herzfrequenzgesteuerte Einheiten decken jeden Trainingsbereich ab.

Einen Schwachpunkt haben wir im Test dennoch registriert: Bei langer Nutzung wurden teilweise schwache Schweißnähte bemängelt – beim Aufbau sollte man deshalb direkt auf Auffälligkeiten achten und im Zweifelsfall reklamieren. Zudem ist eine Klappfunktion nicht vorhanden, der Platzbedarf entsprechend hoch. Für knapp 800 Euro und 5 Jahre Garantie bekommt man jedoch eines der besten Heimgeräte auf dem Markt.

AUCH GUT

Skandika Carbon P26-S

Der Skandika Carbon P26-S läuft außergewöhnlich leise und bietet als eines der wenigen Modelle in dieser Preisklasse eine manuelle Steigungsfunktion. Für Nutzer, die auf App-Steuerung setzen und keine integrierten Programme benötigen, ist er eine hervorragende Wahl.

Optisch sticht der Carbon P26-S sofort heraus: Die Holzakzente am Gehäuse verleihen ihm ein elegantes, wohnraumtaugliches Aussehen, das man in dieser Geräteklasse selten findet. Im Praxistest überzeugte er durch einen angenehm ruhigen Rundlauf, selbst bei höherem Widerstand – leise und vibrationsarm.

Die Besonderheit des Geräts ist die manuelle Steigungsfunktion mit fünf Stufen. Das vordere Schwungrad ermöglicht eine fließende, natürliche Bewegung, die an Nordic Walking erinnert – deutlich gelenkschonender als die runde Crosstrainer-Bewegung günstigerer Modelle. Mit 32 Widerstandsstufen und einer Belastbarkeit von 150 kg ist das Gerät sowohl für Einsteiger als auch für ambitionierte Sportler ausgelegt.

Der wichtigste Kompromiss: Integrierte Trainingsprogramme mit automatisch wechselnden Widerständen gibt es nicht – der Widerstand muss stets manuell über den Drehknopf angepasst werden, auch im Verbund mit der Kinomap-App. Wer strukturierte Programme bevorzugt, sollte das einkalkulieren. Mit knapp 76 kg Eigengewicht ist der P26-S zudem kein leicht umzupositionierendes Gerät.

GÜNSTIGE WAHL

HAMMER CT4

Der HAMMER CT4 ist der günstigste Crosstrainer im Testfeld, der sich in Tests regelmäßig gegen teurere Konkurrenz behauptet. Solide Verarbeitung, elektronische Magnetbremse und ein leiser Betrieb – mehr braucht ein Einsteiger nicht.

Der CT4 kostet im Handel rund 300 Euro – und das merkt man nicht. Die Verarbeitung und mechanische Konzeption sind für einen Crosstrainer in dieser Preisklasse tadellos, die Bauweise ist stabil und der Betrieb flüsterleise. Das elektronische Magnetbremssystem ermöglicht eine präzise Widerstandssteuerung, die man sonst erst in der Mittelklasse findet – ein klares Alleinstellungsmerkmal für diesen Preis.

Im Test lief das Gerät auch nach mehreren Einheiten ohne lockere Schrauben oder störende Geräusche. Die zahlreichen Trainingsprogramme und Widerstandsstufen erlauben ein überraschend abwechslungsreiches Training. Allerdings ist der CT4 mit seiner Schrittlänge und Konstruktion nicht unbedingt für sehr große Personen ab etwa 1,90 m geeignet – bei schnellerem Tempo kann es zu Kontakt mit den Knien kommen.

Eine Tablet- oder Smartphone-Halterung fehlt beim CT4, und eine App-Anbindung ist nicht vorhanden – für ein reines, unkompliziertes Training zu Hause ist das jedoch kein großes Manko. Wer ein solides Gerät ohne Schnickschnack sucht, macht mit dem CT4 nichts falsch.

ALTERNATIVE

NordicTrack FS14i FreeStride

Das NordicTrack FS14i ist das einzige Gerät im Testfeld, das drei Trainingsgeräte in einem vereint: Ellipsentrainer, Stepper und Laufband. Für Nutzer mit variablen Trainingszielen und dem entsprechenden Budget eine einzigartige Option.

Das FS14i erlaubt es, als Ellipsentrainer, Stepper oder mit laufbandähnlicher Bewegung zu trainieren – je nachdem, wie man die Pedale führt. Die automatisch anpassbare Schrittlänge von bis zu 82 cm macht es damit zum vielseitigsten Gerät im Test und besonders attraktiv für Haushalte mit mehreren Personen unterschiedlicher Körpergröße.

Im Betrieb läuft das FS14i leise und gleichmäßig. Das 14-Zoll-Touchdisplay ermöglicht Zugang zur iFIT-Plattform mit tausenden geführten Trainingseinheiten und virtuellen Outdoor-Routen – ein Erlebnis, das kein anderes Gerät im Vergleich bietet. Die Neigung lässt sich von -10 % bis +10 % einstellen und sorgt für zusätzliche Trainingsintensität.

Der Preis von rund 2.300 Euro ist jedoch eine erhebliche Investition, die sich nur lohnt, wenn man die Plattform auch aktiv nutzt: Das Gerät ist explizit auf die iFIT-Plattform ausgelegt, deren Vollzugang nach einer Testphase kostenpflichtig wird. Zudem ist das FS14i groß und schwer – einmal aufgestellt, bleibt es besser dort stehen.

MIT ABSTRICHEN

Hop-Sport HS-003C Focus

Der Hop-Sport HS-003C Focus ist günstig und kompakt – doch im Test traten schon nach kurzer Nutzung Probleme auf, die über die erwartbaren Einschränkungen einer Einsteiger-Preisklasse hinausgehen.

Auf den ersten Blick macht der HS-003C Focus einen ordentlichen Eindruck: kompakt, leicht aufzubauen, für kleine Räume geeignet. Im Test zeigte sich jedoch schnell, wo die Grenzen liegen.

Der Bewegungsablauf war nicht überzeugend: Statt eines flüssigen, runden Tritts gab es ein deutliches Ruckeln bei jeder Umdrehung. Die 9 kg Schwungmasse im Heck reicht schlicht nicht aus, um eine harmonische Bewegung zu erzeugen. Mit einer Schrittlänge von nur 29 cm entsteht für Personen über 1,65 m eine unnatürliche, eingeschränkte Bewegung.

Das gravierendste Problem: Bereits nach sehr kurzer Nutzung traten deutliche Quietsch- und Schleifgeräusche auf – ein Nachziehen der Schrauben half kaum. Das scheint ein konstruktionsbedingtes Problem zu sein, das unabhängig von der Pflege des Geräts auftritt. Hinzu kommen Berichte über schwierigen Kundenservice bei Hop-Sport, wenn Geräte nach kurzer Zeit Defekte zeigen.

Für gelegentliches, lockeres Training mag der HS-003C Focus ausreichen – wer aber regelmäßig und ernsthaft trainieren möchte, sollte die paar Euro mehr in den HAMMER CT4 investieren.

AUCH SPANNEND

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Gelenkschonend und effektiv: Crosstrainer im Test

Ein Crosstrainer trainiert den ganzen Körper in einer einzigen Bewegung. Anders als beim Laufen oder Treppensteigen werden dabei keine Stoßbelastungen auf Knie und Hüfte übertragen – der Fuß verlässt nie die Pedale. Das macht Crosstrainer besonders attraktiv für Menschen mit Gelenkproblemen, Übergewicht oder einem Wiedereinstieg nach einer Verletzung. Doch der Markt ist unübersichtlich: Zwischen 150 Euro und 3.000 Euro liegen Welten.

Crosstrainer oder Ellipsentrainer – was ist der Unterschied?

Die beiden Begriffe werden oft synonym verwendet, bezeichnen aber technisch unterschiedliche Bauarten. Beim klassischen Crosstrainer befindet sich die Schwungmasse hinten, was eine runde, jogging-ähnliche Bewegung erzeugt. Beim Ellipsentrainer sitzt das Schwungrad vorne, was eine flachere, natürlichere Schrittbewegung ähnlich dem zügigen Gehen oder Nordic Walking ermöglicht. Letztere ist in der Regel gelenkschonender und für den Alltag angenehmer – erkauft aber meist einen höheren Preis.

Was bedeutet Schwungmasse und warum ist sie wichtig?

Die Schwungmasse ist das Gewicht, das beim Training in Bewegung gesetzt wird und für den gleichmäßigen Lauf sorgt. Je höher sie ist, desto flüssiger und harmonischer läuft das Gerät – und desto weniger ruckelt es am Umkehrpunkt der Bewegung. Einsteigergeräte kommen oft mit 7–12 kg, was für gelegentliches Training ausreicht, aber beim intensiven Sport schnell an Grenzen stößt. Für regelmäßiges Training empfehlen wir mindestens 16 kg, für ambitionierte Sportler 20 kg und mehr.

Was ist der Q-Faktor?

Der Q-Faktor bezeichnet den Abstand zwischen den Innenkanten der Pedale. Ein kleiner Q-Faktor bedeutet, dass die Füße beim Training eng nebeneinander stehen – ähnlich wie beim natürlichen Gehen. Günstige Modelle haben oft Q-Faktoren von 15–20 cm, was zu einem watschelnden, unnatürlichen Gang führt und die Hüftgelenke langfristig belasten kann. Hochwertige Geräte kommen auf 5–7 cm. Wer regelmäßig trainiert, sollte diesem Wert mindestens so viel Aufmerksamkeit widmen wie der Schwungmasse.

Welche Schrittlänge brauche ich?

Die Schrittlänge bestimmt, wie weit die Pedale bei einer Umdrehung auseinander sind. Zu kurze Schrittlängen führen zu einer trippelnden Bewegung, die sich unnatürlich anfühlt und für größere Personen schlicht unbequem ist. Als Faustregel gilt: Ab einer Körpergröße von 1,70 m sollte die Schrittlänge mindestens 40 cm betragen, ab 1,85 m mindestens 48 cm. Günstige Einsteigergeräte liegen oft bei 28–32 cm – und schließen damit einen Großteil der Bevölkerung von komfortablem Training aus.

Magnetbremse oder Reibungsbremse?

Nahezu alle empfehlenswerten Heimgeräte arbeiten mit einem Magnetbremssystem. Es ist verschleißfrei, leise und ermöglicht eine präzise, stufenlose Widerstandssteuerung. Reibungsbremsen, die man noch bei sehr günstigen Modellen findet, sind lauter, ungenauer und nutzen sich über Zeit ab. Finger weg.

Muss ich auch an die Deckenhöhe denken?

Ja – und dieser Punkt wird beim Kauf häufig vergessen. Auf dem Crosstrainer steht man höher als auf dem Boden. Die Mindestdeckenhöhe berechnet sich grob als: eigene Körpergröße plus Pedalhöhe (ca. 20–25 cm) plus 12 cm Komfortpuffer. Wer 1,80 m groß ist und Pedale mit 22 cm Aufbauhöhe hat, braucht mindestens 2,14 m Deckenhöhe. Viele Altbau-Wohnungen unterschreiten das – unbedingt vorab nachmessen.

Was kostet ein guter Crosstrainer wirklich?

Für ein alltagstaugliches Gerät mit ausreichender Schwungmasse, vernünftiger Schrittlänge und leisem Betrieb sollte man mindestens 300 Euro einplanen. Darunter lauern häufig Geräte mit zu kurzer Schrittlänge, zu kleiner Schwungmasse und schnell auftretenden Quietschgeräuschen. Das echte Preis-Leistungs-Optimum liegt in der Regel zwischen 500 und 800 Euro – dort findet man Geräte, die auch ambitionierten Heimsportlern mehrere Jahre problemlos standhalten.

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